Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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ſonders in dieſen Laͤndern, die ſie als die Graͤnzen Aſiens betrachteten, ſprechen oft in Ausdruͤcken orientaliſchen Glan⸗ zes von den Unterhaltungen der Eingebornen, von den Pa⸗ läͤſten der Caziken und der Herren und Damen ihres Hof⸗ ſtaates, als ob ſie die Reſidenzen aſiatiſcher Herrſcher be⸗ ſchrieben. Die von Xaragua gegebenen Berichte tragen jedoch einen verſchiedenen Charakter und geben ein Bild von dem Leben der Wilden in der Vollendung traͤger Behag⸗ lichkeit und ungezwungener Froͤhlichkeit. Die Leiden, welche die anderen Theile des unſeligen Hayti zerruͤtteten, hatten noch nicht die Bewohner dieſer lieblichen Gegenden erreicht. Sie lebten unter reizenden und fruchtbaren Hainen, am Geſtade eines Meeres, welches ohne Stuͤrme in ewigem Frieden zu ſchweben ſchien, hatten wenige Beduͤrfniſſe und dieſe waren leicht befriedigt: ſo ſchienen ſie, von dem ge⸗ meinen Looſe der Arbeit befreit, ihr Leben in ununter⸗ brochenen Feiertagen zuzubringen. Wie die Spanter die Fruchtbarkeit und Lieblichkeit dieſes Landes, die Freundlich⸗ keit ſeiner Bewohner und die Schoͤnheit ſeiner Weiber kennen lernten, erkläͤrten ſie es fuͤr ein vollkommenes Paradies. 3 Endlich kam die Caravele an, um die Gegenſtaͤnde des Tributs einzuladen. Sie ging ungefaͤhr anderthalb Stun⸗ den von der Reſidenz des Behechio vor Anker, und Ana⸗ caona machte ihrem Bruder den Vorſchlag, mit ihr hinzu⸗ gehen, um das Fahrzeug in Augenſchein zu nehmen, welches ſie den großen Canoe der weißen Maͤrner nannte. Auf ihrem Wege nach der Kuͤſte wurde der Adelantado uͤber