Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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wirklich die Hand im Spiel gehabt, und es iſt ſehr wahr⸗ ſcheinlich, daß die ganze Sache uͤbertrieben wurde. Als Probe fuͤr die Glaubwuͤrdigkeit, welche der durch beige⸗ brachte Zeugenausſagen gefuͤhrte Beweis verdiente, mag ein Umſtand gelten, den Roman Pane,„der arme Eremit⸗ berichtet. Das Feld, auf welchem die heiligen Bilder be⸗ graben lagen, war, erzaͤhlt er, mit einer gewiſſen Wurzel an⸗ gebaut, die wie eine Ruͤbe oder ein Rettig geformt war; an einigen, die in der Naͤhe der Bilder ſtanden, fand man, daß ſie ganz wunderbarlich in der Form von Kreuzen ge⸗ wachſen waren.*)

Die grauſame Strafe, die uͤber dieſe Indianer verhaͤngt wurde, erfuͤllte die Inſulaner, ſtatt ſie zu erſchrecken, mit Entſetzen und Abſcheu. Sie waren nicht gewohnt an ein ſo ſtrenges Regiment und rachſuͤchtiges Raͤcheramt, und da

ſie keinen klaren Begriff noch maͤchtige Anlagen fuͤr irgend eine Art der Gottesverehrung beſaßen, konnten ſie die Na⸗ tur und Groͤße des begangenen Verbrechens nicht begreifen. Selbſt Guarioner, ein von Natur gemaͤßigter und friedlie⸗ bender Mann, war hoͤchlich entruͤſtet uͤber die Anmaßung von Gewalt in ſeinen Gebieten und uͤber die unmenſchliche Todesart, welche man ſeine Unterthanen anthat. Die an⸗ deren Caziken bemerkten ſeinen Zorn und beſtrebten ſich, ihn zu einem ſchnellen vereinten Aufſtande zu bewegen, um mit einer kraͤftigen und allgemeinen Gewaltthat das Joch ihrer Unterdruͤcker abzuſchuͤtteln. Guarionex zoͤgerte an⸗

**) Escritura de Fr Roman. Hist, del Almirante.