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Wohnung des Behechio Quartiere an; die uͤbrigen wurden in die Haͤuſer der Unter⸗Caziken vertheilt, wo ſie in Haͤng⸗ matten von geflochtener Baumwolle, den gewoͤhnlichen Bet⸗ ten der Eingebornen, ſchliefen.
Zwei Tage blieben ſie bei dem gaſtfreundlichen Behechio, und ließen ſich mit verſchiednen indianiſchen Spielen und Feſtlichkeiten unterhalten, von denen das merkwürdigſte ein Gefecht war. Zwei Haufen nackter Indianer, mit Bogen und Pfeilen bewaffnet, ſprangen ploͤtzlich auf den oͤffentli⸗ chen Platz hervor und begannen einen Kampf, in aͤhnlicher Weiſe wie das mauriſche Spiel mit Rohren oder Lanzen⸗ Schilfſtaͤben. Allmaͤhlig wurden ſie hitziger und fochten mit ſo vielem Ernſte, daß vier erſchlagen und viele verwundet wurden, welches die Theilnahme und das Vergnuͤgen der Zuſchauer zu ſteigern ſchien. Der Kampf wuͤrde laͤnger ge⸗ dauert haben und noch blutiger geworden ſeyn, wenn nicht der Adelantado und die anderen Cavaliere dazwi ſchengetre⸗ ten waͤren und gebeten haͤtten, daß das Spiel aufhoͤren moͤge.*) Wie die Feſtlichkeiten voruͤber waren, und ein vertrauliches Zuſammenſeyn das gegenſeitige Zutrauen befoͤr⸗ dert hatte, machte der Adelantado den Caziken und Ana⸗ caona mit dem eigentlichen Gegenſtande ſeines Beſuches be⸗ kannt. Er unterrichtete ihn, daß ſein Bruder, der Admiral, von den Monarchen Caſtiliens, welche große und maͤchtige Gewalthaber und Beherrſcher vieler Koͤnigreiche ſeyen, auf dieſe Inſel geſandt worden. Derſelbe ſey zuruͤckgekehrt, um
*) Las Casas hist. Ind. t. 1, cap. 113,


