Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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von Utia's, einer großen Auswahl von See⸗ und Fluß⸗ ſiſchen, nebſt Wurzeln und feinen Fruͤchten, welche die Hauptnahrung der Indianer ausmachten. Hier bezwangen die Spanier zum erſtenmal ihren Widerwillen gegen die Guana's, das Lieblingseſſen der Indianer, welches aber die Coloniſten als eine Art Schlange immer mit Ekel betrach⸗ tet hatten. Der Adelantado, der ſich gern an die Sitten des Landes gewoͤhnte, war der erſte, der von dieſem Thier verſuchte, da ihn Anacaona ſehr guͤtig dazu aufforderte. Seine Begleiter folgten dem Beiſpiele, ſie fanden es in ho⸗ hem Grade ſchmackhaft und fein, und von dieſer Zeit an fingen die Guana's an, bei den ſpaniſchen Leckermaͤulern in Ruf zu kommen.*)

Als das Bankett vorbei war, wies man dem Don Bar⸗ tholomeo und ſechſen von ſeinen erſten Cavalieren in der

*)„Jene Schlangen, welche den Krokodillen, außer in der Größe, gleichſehen, nennen ſie Guana's. Vis auf ſelbi⸗ gen Tag durfte keiner von unſeren Leuten es wagen, ſie zu koſten, wegen ihrer fürchterlichen Häßlichkeit und ab⸗ ſchreckenden Geſtalt. Der Adelanrado wurde aber von der Artigkeit der Schweſter des Königs Anacagona ver⸗ führt, von dieſen Schlangen zu eſſen. Wie er nun ſpürte, daß das Fleiſch ſeiner Zunge wohl behage, ſo machte er ſich ohne alle Furcht dgrüber her. Als dieſes ſeine Gefährten merkten, blieben ſie in der Grittigkeit auch nicht dahinten, und es ſchmechte ihnen dergeſtalt, daß ſie von nun an nichts anderes zu reden wußten, als von der Vortrefflichkeit dieſer Schlangen, an denen ſie rühmten, daß ſie köſtlicher zu eſſen ſeyen, als ſelbſt un⸗ ſere Phafanen oder Rebhühner.“ Peter Martyr de-

cad. 1.

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