Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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ſeinen Gebietern zu berichten, wie viele zinsbare Caziken ſich auf der Inſel befaͤnden, und habe ihn im Commando zu⸗ ruͤckgelaſſenz er komme nun, um Behechio unter den Schutz dieſer maͤchtigen Herrſcher zu nehmen und uͤber einen Tri⸗ but mit ihm uͤbereinzukommen, wie es ihm ſelbſt am zu⸗ traͤglichſten und genuͤgendſten erſcheinen werde.*)

Der Cazike kam durch dieſe Forderung ſehr in Verle⸗ genheit, da er die Leiden kannte, die auf den anderen Thei⸗ len der Inſel durch die Habſucht der Spanier nach Gold erregt worden waren. Er erwiederte, er ſey benachrichtigt worden, daß Gold der große Gegenſtand ſey, weßhalb die weißen Maͤnner auf ihre Inſel gekommen, und daß ein Tribut von dieſem Metall von einigen ſeiner Mit⸗Caziken bezahlt werde, doch faͤnde ſich in keinem Theile ſeiner Ter⸗ ritorien Gold, und ſeine Unterthanen kennten es kaum. Hier⸗ auf entgegnete der Adelantado mit großer Gewandtheit, daß nichts von der Abſicht oder den Wuͤnſchen der Souveraine mehr entfernt ſeyn koͤnne, als Tribut zu fordern von Din⸗ gen, die nicht in ſeinen Herrſchaften gewonnen wuͤrden, ſon⸗ dern daß er ihn in Baumwolle, Hanf und Caſſava⸗Brod entrichten ſolle, welches, wie es ſcheine, die umliegenden Gegenden reichlich lieferten. Das Antlitz des Caziken ſtrahlte bei dieſer Aeußerung; er verſprach freudige Erfuͤllung und ließ ſogleich Befehle an alle ihm unterworfene Caziken erge⸗ hen, eine gehoͤrige Menge von Baumwolle zu ſaͤen, um die erſte Entrichtung des ſtipulirten Tributs damit bewerk⸗

*) Las Casas l, 1, c. 114.