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azder Eikin, welche eine Neigung fuͤr den jungen Spanier Miguel Diaz gefaßt und ihn beſtimmt hatte, ſeine Lands⸗ leute zur Anſiedelung auf dieſer Seite der Inſel zu bewe⸗ gen. Das Verſprechen, welches ſie gegeben, daß man ſie freundlich aufnehmen werde, wurde treulich gehalten.
Auf einer hervorragenden uferſtelle des Hafens errichtete Don Bartholomeo ein Fort, welches zuerſt Iſabella, ſpaͤter San Domingo genannt wurde, und der erſte Grund zu je⸗ ner Stadt war, die noch dieſen Namen fuͤhrt. Der Ade⸗ lantado hatte einen unermuͤdlich thaͤtigen Geiſt. Kaum war das Fort vollendet, als er es mit einer Beſatzung von zwanzig Mann allein ließ, und mit ſeiner ganzen uͤbrigen Streitmacht auf einen Zug ausging, um die Beſitzungen Behechio's, eines der erſten Haͤuptlinge der Inſel, aufzu⸗ ſuchen. Dieſer Cazike herrſchte, wie fruͤher bemerkt, uͤber Xaragua, eine Provinz, die faſt die ganze Kuͤſte des weſt⸗ lichen Endes der Inſel einnahm, das Cap Tiburon mitbe⸗ griff und ſich laͤngs der Suͤdſeite bis zur Spitze Aguida oder der kleinen Inſel Beata ausdehnte. Es war einer der volkreichſten und fruchtbarſten Diſtrikte. Die Lage war geſichert und entzuͤckend ſchoͤn, und das Volk ſanfter und in ſeinem Benehmen anmuthiger als die uͤbrigen Bewohner der Inſel. So entfernt von allen Feſtungen, war der Ca⸗
zike, wiewohl er an dem Buͤndniß der Haͤuptlinge Theil
genommen hatte, doch bis dahin frei von den Beſuchen und Tributen der weißen Maͤnner geweſen.
Bei dieſem Caziken wohnte Anacaona, die Wittwe des veerſtorbenen furchtbaren Caonabo. Sie war die Schweſter


