Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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diejenigen Caziken oder ihre Unterthanen gefangen nach Spanien zu ſchicken, die bei dem Tode irgend eines Colo⸗ niſten implicirt ſeyen, welches von vielen der tuͤchtigſten Juriſten und Theologen Spaniens als ein zureichender Grund angeſehen werde, um dieſelben als Sclaven zu ver⸗ kaufen. Mit der Ruͤckkehr der Caravelen ſandte der Ade⸗ lantado breihundert Indianer und drei Caziken als Gefan⸗ gene ab, und dieſe bildeten die unſelige Schiffsladung, uͤber welche Ninjo ein ſo einfaͤltiges Ruͤhmen erhoben hatte, als ſeyen ſeine Schiffe mit Schaͤtzen beladen, welches dem Co⸗ lumbus ſo viele Kraͤnkungen, getaͤuſchte Erwareungen und Aufſchub zugezogen hatte.

Nachdem alſe der Adelantado mit dieſer Schiffsſendung einen neuen Vorrath von Lebensmitteln erhalten hatte, kehrte er zu dem Fort St. Chriſtoval zuruͤck und ging von da nach dem Ozema, um einen tauglichen Platz fuͤr den zu errichtenden Seehafen auszuſuchen. Er waͤhlte das oͤſtliche ufey eines natuͤrlichen Hafens in der Muͤndung des Fluſſes. Es war leicht zu befahren, von hinlaͤnglicher Breite und gutem Ankergrund. Der Fluß ergoß ſich durch ein ſchoͤnes und fruchtbares Land; ſeine Waſſer waren rein und geſund, und mit Fiſchen wohl verſehen, die Ufer mit Baͤumen be⸗ deckt, welche die herrlichen Fruͤchte der Inſel anboten, ſo daß man beim Dahinfahren Fruͤchte und Bluͤthen mit der Hand von den Zweigen brechen konnte, die den Strom uͤberhingen.*) Dieſe entzuͤckende Umgebung war der Sitz

*) Peter Martye dec. 1. I. V. Irving's Columbus. 4—6. 23