Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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ſtreifen nicht ergeben und beſaßen nur wenige Canoes. Sie wurden oͤfters von den Caraiben heimgeſucht, welche ſie fuͤr ihre unverſoͤhnliche Feinde erklaͤrten. Sie waren nur zu ihrer eigenen Vertheidigung Krieger geworden, und be⸗ dienten ſich des Bogens und der Pfeile ſowie der Kriegs⸗ keule, und bei der Bekaͤmpfung dieſer Feinde raͤchten ſie ſich mit derſelben Grauſamkeit, indem ſie ebenfalls ihre Ge⸗ fangenen auffraßen.

Nachdem ſie einen ganzen Tag an der ſchoͤnen Kuͤſte dieſes Eilandes hingefahren waren, liefen ſie in eine Bucht am weſtlichen Ende deſſelben ein, wo es Fiſche im Ueber⸗ fluß gab. Bei ihrem Landen kamen ſie an ein indianiſches Dorf, das wie gewoͤhnlich rings um einen freien Platz gleich einem Marktplatz erbaut war und ein großes, ſchoͤn aufgefuͤhrtes Gebaͤude beſaß. Von dieſem ging ein breiter Weg nach dem Meeresufer, mit Hecken von geflochtenem Rohr, welche fruchtbare Gaͤrten einhegten. Am Ende des Weges war eine Art von Teraſſe oder freier Ausſicht, die uͤber das Waſſer emporragte. Der ganze Ort hatte einen Anſtrich von Nettigkeit und Geſchmack, der die gewoͤhnlichen Wohnungen der Eingebornen uͤbertraf; er ſchien die Re⸗ ſidenz irgend eines wichtigen Haͤuptlings zu ſeyn. Doch alles war ſtill und verlaſſen. Kein menſchliches Weſen ließ ſich waͤhrend der Zeit, als ſie hier verweilten, blicken. Die Eingebornen waren bei dem Anblick des Geſchwaders ent⸗ flohen und hatten ſich verſteckt. Sie blieben hier zwei Tage, dann gingen ſie wieder unter Segel, um zu der Inſel Hispaniola zu gelangen. So endete das Kreuzen