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gen; aber der Admiral wollte nicht, daß man ſie beſuche. Da das Wetter ſtuͤrmiſch wurde, warfen ſie am 14. No⸗ vember bei einer Inſel Anker, die von den Indianern Ayay genannt wurde; der Admiral gab ihr den Namen Santa Cruz. Hier ſandte er ein Boot mit fuͤnf und zwanzig Mann an die Kuͤſte, um Waſſer zu holen und ſich uͤber ihre weitere Fahrt zu unterrichten. Sie fanden ein von den Maͤnnern verlaſſenes Dorf, verſicherten ſich aber einiger Weiber und Knaben, von denen die meiſten Gefangene wa⸗ ren, die man von anderen Inſeln hierher gebracht hatte, denn dieſes Eiland war ebenfalls ein Wohnort der Carai⸗ ben. Sie erhielten bald eine Probe von dem Muth und der Wildheit dieſes ſonderbaren Geſchlechtes. Waͤhrend das Boot an der Kuͤſte hielt, kam ein Canoe mit vier India⸗ nern, worunter zwei Weiber waren, von einem entfernten Theil der Inſel an der Kuͤſte hergefahren, und indem ſie um eine Landſpitze bogen, bekamen ſie ploͤtzlich den offenen Anblick der Flotte. Erſtaunt uͤber dieſe fuͤr ſie augenſchein⸗ lich ſchreckliche und uͤbernatuͤrliche Erſcheinung, hielten ſie lange Zeit in ſtummer Verwunderung. Sie waren in den Anblick ſo vertieft, daß das Boot, welches von der Kuͤſte abſtieß, ſich ihnen unvermerkt naͤhern konnte. Jetzt ergrif⸗ fen ſie ploͤtzlich die Ruder und ſuchten zu entfliehen; aber obgleich ihr leichter Canoe uͤber die Flaͤche der Wogen hin⸗ glitt, ſo holte ſie doch das Boot durch anhaltendes Rudern ein, und ſchnitt ihnen, da es zwiſchen ihnen und dem Lande fuhr, den Ruͤckweg ab. Als ſie ſahen, daß das Fliehen ver⸗ geblich ſey, nahmen ſie ihre Bogen und Pfeile und kehrten


