Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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Drittes Kapitel.

Kreuzen zwiſchen den caraibiſchen Inſeln. (1493)

Columbus ließ am 10. November die Anker lichten und ſegelte laͤngs der Kuͤſte von Guadelupe nach Nordweſten, in welcher Richtung nach ſeiner eignen Berechnung und nach den Ausſagen der Wilden Hispaniola liegen mußte. Die Weiber, welche ſie an Bord genommen hatten, gaben ihm Nachricht von anderen Inſeln im Süden, und verſicherten, daß das Feſtland ſich nach dieſer Himmelsgegend ausdehne, eine Benachrichtigung, die er ſpaͤter bewahrheitet fand, aber fuͤr den Augenblick verhinderte ihn die Ungeduld, nach dem Hafen La Navidad zu kommen, an einer ſolchen Ausdehnung der Entdeckungen.

Indem er ſeinen Lauf in dieſem reizenden Archipelagus fortſetzte, gab er deſſen Inſeln Namen, wie eine nach der

andern vor ſeinen Blicken auftauchte. Montſerrat, Santa Maria la Redonda, Santa Maria la Antigua, endlich San Martin; verſchiedene andere Inſeln erſchienen im Nor⸗ den und dehnten ſich nach Nordweſt und Suͤdoſt aus, alle ſehr hoch und bergig, mit ſchoͤnen und praͤchtigen Waldun⸗