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terten als erfahrene Seeleute auf die Baͤume, um die Sterne zu erkennen, wonach ſie ihre Richtung nehmen moͤch⸗ ten, aber das weikverbreitete Laubwerk mit hohen Aeſten benahm ihnen alle Ausſicht nach oben.*) Die ſchrecklichſte Angſt bemaͤchtigte ſich ihrer, indem ſie fuͤrchteten, der Ad⸗ miral werde ſie fuͤr todt halten und in dieſer Wildniß zu⸗ ruͤcklaſſen, von ihrer Heimath und von den Wohnungen ci⸗ viliſirter Menſchen auf immer abgeſchnitten. Endlich, ſchon am Rande der Verzweiflung, gelangten ſie wieder an die Seekuͤſte und nachdem ſie ihr eine Zeit lang gefolgt, erblick⸗ ten ſie zu ihrer nicht geringen Freude die Flotte noch ru⸗ hig vor Anker liegen. Sie brachten mehrere indianiſche Weiber und Knaben mit; aber auf allen ihren Zuͤgen wa⸗ ren ſie keinem Manne begegnet, indem gluͤcklicherweiſe der groͤßte Theil der kriegeriſchen Bewohner, wie ſchon bemerkt, auf einer Raubfahrt begriffen war.
Ungeachtet der Drangſale, die ſie erduldet, und der Freude die Columbus ſelbſt uͤber ihre Ruͤckkehr empfand, hielt es der Admiral doch fuͤr zu wichtig in einem Dienſte von ſo kritiſcher Natur, jede Uebertretung der Disciplin zu beſtra⸗ fen. Der Kapitain wurde daher in Arreſt geſetzt und den Leuten ein Theil ihrer Ration entzogen, weil ſie ſich ohne Erlaubniß auf dieſe Art entfernt hatten.**)
*) Dr. Chanca's Brief. Hist. del Almirante, cap. 46. **) Brief des Dr. Chanca.


