Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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einer Abwechslung von hohen Bergen und weiten Ebenen aus. Laͤngs der Kuͤſte erblickte man kleine Doͤrfer und Weiler, deren Bewohner erſchreckt entflohen, als ſie das Geſchwader an ihren Kuͤſten voruͤberziehen ſahen. Bei Ta⸗ gesanbruch erlaubte Columbus einigen Kapitainen, mit ei⸗ ner Anzahl ihrer Leute an's Land zu gehen, um zu ver⸗ ſuchen, ob ſich Verkehr mit den Einwohnern anknuͤpfen laſſe. Sie theilten ſich in Trupps und kehrten im Verlauf. des Tages zuruͤck, mit einem Knaben und einigen Weibern, worunter Eingeborene der Inſel, die ſie mit anderen zu Ge⸗ fangenen gemacht hatten. Dieſe beſtaͤtigten die Vermuthung des Columbus, daß er bei einer der caraibiſchen Inſeln an⸗ gelangt ſey. Er erfuhr, daß die Bewohner mit zwei nahe⸗ liegenden Inſeln im Bunde waͤren, aber mit allen anderen Nachbar⸗Inſeln im Kriege lebten. Sie gingen ſelbſt auf Raubzuͤge aus, und entfernten ſich zu dieſem Ende in ihren Canoes von gehoͤlten Baumſtaͤmmen auf eine Strecke von hundert und funfzig Seemeilen. Ihre Waffen beſtaͤnden aus Bogen und Pfeilen mit Knochen von Fiſchen oder mit Schildkrott zugeſpitzt und mit dem Saft eines gewiſſen Krautes vergiftet. Sie machten feindliche Einfaͤlle auf den Inſeln, verheerten die Doͤrfer, fuͤhrten die juͤngſten und ſchoͤnſten Weiber hinweg, um ihnen als Genoſſinnen und Maͤgde zu dienen, und naͤhmen die Maͤnner gefangen, um ſie zu erſchlagen und zu eſſen.

Nach Anhoͤrung ſolcher ſchrecklichen Berichte uͤber die Eingebornen der Inſel war es Columbus ſehr unbehaglich, zu erfahren, daß der Kapitain einer Caravele, Diego Mar⸗

Irving's Columbus. 4 6. 2