Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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litten hatte? Oder war es das Fragment einer anderen

Lenao ichen Bueh⸗ welches uͤber den atlantiſchen Ocean bnrenatne Werhen 4 konnte als das wahrſcheinlichſte den Kuſten Tünthg Pi 3 efndire Stroͤmung, welche von 4 1 ie vorherrſchenden Paſſatwinde hier heruͤbergeht, mußte von Zeit zu Zait BrinA ſRe.. der alten Welt zu den Geſtaden der neuen fuͤhren, und lange vor der Entdeckung des Columbus moͤgen die einfa⸗ chen Wilden der Inſeln und Kuͤſten oft mit Verwunderung große Rudera von europaͤiſchen Fahrzeugen erblickt haben, die in den entgegengeſetzten Regionen des Oceans zu Grunde gegangen waren und nach und nach bis zu ihren Ufern ge⸗ langten.

Was aber die Spanier am meiſten ſtutzen machte und ſie mit Schrecken erfuͤllte, war der Anblick von Menſchen⸗ gebeinen, an denen ſie die Spuren finden wollten, daß hier von den Wilden unnatuͤrliche Mahlzeiten gehalten wor⸗ den ſeyen. Auch waren Schaͤdel in den Wohnungen aufge⸗ haͤngt, die augenſcheinlich als Vaſen oder als anderes Haus⸗ geraͤth benutzt wurden. Dieſe unſeligen Reſte uͤberzeugten fie, daß ſie nun bei der Heimath der Cannibalen oder Ca⸗ raiben angekommen ſeyen, jener umherſchweifenden wilden Krieger, deren raͤuberiſche Einfaͤlle und grauſamer Charak⸗ ter der Schrecken dieſer Meere geworden war. Als das Boot wieder an Bord zuruͤck kam, ſteuerte Columbus un⸗ gefaͤhr zwei Seemeilen weiter bis ſpaͤt am Abend, wo er

in einer paſſenden Bucht Anker warf. Die Inſel dehnte ſich

auf dieſer Seite ungefaͤhr fuͤnfundzwanzig Stunden, mit