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ſeiner erſten Reiſe zu ſteuern, in der Hoffnung, dann ſogleich auf die Inſeln der Caraiben zu ſtoßen, von denen er ſo unbeſtimmte und wunderbare Berichte von den Indianern erhalten hatte.*) Als ſie in die Region der Paſſatwinde eintraten, behielten ſie fortwaͤhrend den guten ſtetigen Wind, mit ruhigem Meer und heiterem Wetter, und am 24. bat⸗ ten ſie vierhundert und funfzig Seemeilen weſtlich von Go⸗ mera zuruckgelegt, ohne noch von jenen Feldern mit See⸗ pflanzen etwas zu ſehen, die ſte auf ihrer erſten Fahrt ſchon in kuͤrzerer Strecke angetroffen hatten, wo die Er⸗ ſcheinung fuͤr ſie ſo wichtig und wie von der Vorſehung ge⸗ fuͤgt erſchien, um ihnen neue Hoffnung einzufloͤßen und ſie in ihrem zweifelhaften Unternehmen vorwaͤrts zu locken. Nun bedurften ſie keiner ſolchen Wahrzeichen mehr; Hoff⸗ nung und frohe Erwartung erfuͤllte ſie alle, und als ſie eine Schwalbe gewahr wurden, die um die Schiffe kreiſte, und zuweilen von ploͤtzlichen Regenguͤſſen uͤberfallen wurden, ſa⸗ hen ſie in froͤhlicher Ungeduld dem Land entgegen.
In der letzten Haͤlfte des Octobers wurden ſie in der Nacht von einem jener heftigen Regenguͤſſe uͤberfallen, die in den Tropenlaͤndern von hellleuchtenden Blitzen und fuͤrch⸗ terlichen Donnerſchlaͤgen begleitet ſind. Das Ungewitter dauerte vier Stunden und ſie glaubten ſich in großer Ge⸗ fahr, bis ſie da und dort auf den Spitzen der Maſte jene leckende Flammen ſpielen und auch um das Takelwerk leuch⸗ ten ſahen, die man oft an den ſturmbedraͤngten Schiffen
*) Brief des Dr. Chanca.


