Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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Inſeln im Weſten aus den Gaͤrten der Hesperiden oder den gluͤcklichen Inſeln der alten Welt dargebracht wurden.*)

Am 7. October, als ſie im Begriff waren, wieder abzu⸗ ſegeln, uͤbergab Columbus dem Kapitain jedes Schiffes ein verſiegeltes Schreiben mit Inſtructionen, worin die Fahrt nach dem Hafen la Navidad, der Reſidenz des Caziken Gua⸗ canagari, genau vorgeſchrieben war. Oieſe Inſtructionen durften nur eroͤffnet werden, ſobald ſie durch Zufaͤlle von einander getrennt wurden, da er ſo lange als moͤglich aus der genauen Berechnung der Reiſe nach den neuen Weltthei⸗ len ein Geheimniß machen wollte, damit kein Abenteurer von anderen Nationen und beſonders keine Portugieſen ihm auf ſeinen Zuͤgen folgen und ſeinen Unternehmungen Abtrag thun moͤchten.*)

Nachdem ſie von Gomera unter Segel gegangen, hielt ſie eintretende Windſtille noch einige Tage bei den canariſchen Inſeln feſt, bis ſich am 13. October ein guͤnſtiger Wind von Oſten erhob, der die Flotte der Inſel Ferro bald aus dem Geſicht entfuͤhrte. Columbus hielt ſich ſuͤdweſtlich, denn er hatte die Abſicht, dieſesmal betraͤchtlich ſuͤdlicher als auf

*) Herr von Humbold iſt der Meinung, es habe in der neuen Welt wilde Pomeranzen, von kleiner und bittrer Art, ſowie wilde Zitronen, ſchon vor der Entdeckung ge⸗ geben. Caldeleugh bemerkt ebenfalls, daß die Braſilianer die kleine bittere Pomeranze, welche wild wächſt, für ein urſprüngliches Gewächs ihres Landes halten. Hum- bold essai politique sur l'isle de Cuba t. I, p. SS.

**) Las Casas M. Sup.

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