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wo die Waͤlder Weihrauch und Spezereien hervorbraͤchten und die Meereskuͤſten mit Perlen beſaͤet ſeyen. Andre naͤhr⸗ ten Traͤume von hoͤherer Art. Es war ein romantiſches und kriegeriſches Zeitalter, und da die Kriege mit den Mauren voruͤber waren und die Feindſeligkeiten gegen Frank⸗ reich ruhten, duͤrſtete der kuͤhne und unruhige Geiſt der Nation, der Einfoͤrmigkeit des Friedens uͤberdruͤſſig, nach Heldenthaten. Die neue Welt bot weite Bahnen für kuͤhne Wagniſſe und außerordentliche Abentheuer, die dem ſpani⸗ ſchen Charakter jenes Zeitalters, ihres glaͤnzenden Culmi⸗ nationspunctes, angemeſſen waren. Viele Hidalgos von hohem Rang, Cavaliere vom Hofe und andaluſiſche Ritter in Waffen gepruͤft und zu kuͤhnen Thaten gereift durch die romantiſchen Kriege in Granada, draͤngten ſich zu dem Zuge, der eine im Dienſte des Koͤnigs, der andere auf ſeine eigenen Koſten. Ihnen ſollte das Unternehmen der Anfang einer neuen Reihe von Kreuzzuͤgen werden, die an Aus⸗ dehnung und Glanz die ritterlichen Waffenthaten im ge⸗ lobten Lande uͤbertraͤfen. Sie malten ſich große und rei⸗ zende Inſeln des Oceans, die ſie angreifen und unterjochen wollten, um deren innere Schaͤtze ſie ringen muͤßten und auf deren eroberte Staͤdte das Banner des Kreuzes ge⸗ pflanzt werden ſollte. Dann wollten ſie ihren Weg an den Kuͤſten Indiens oder vielmehr Aſiens weiter verfolgen, nach Mangi und Chatay eindringen, den Groß⸗Chan be⸗ kehren, oder was daſſelbe war, zum Gefangenen machen, und auf dieſe Weiſe eine glorreiche kriegeriſche Laufbahn in den koͤſtlichen Laͤndern der halbwilden Nationen des Oſtens
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