Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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geſchickter Oekonomen, Bergknappen, Zimmerleute und andre Gewerbtreibende fuͤr die vorhabende Coloniſation. Pferde zum militaͤriſchen Gebrauch und fuͤr's Land, Horn⸗ vieh und Hausthiere aller Art wurden gleichfalls herbei⸗ geſchafft. Von Kornfruͤchten und Saͤmereien verſchiedener Pflanzen, Weinſtoͤcken, Zuckerrohr, Pfropfreiſern und jungen Baͤumen wurden gehoͤrige Vorraͤthe eingeladen, ſammt einer großen Menge Fabrikwaaren, die aus Flitterſtaat, Perlen, Schellen, Spiegeln und anderen wohlfeilen Kleinig⸗ keiten zum Handel mit den Eingebornen beſtanden. Auch fehlte es nicht an Mundvorrath aller Art, an Kriegs⸗ munition und an Arzneimitteln und Erfriſchungen fuͤr Kranke.

Ein hoher Grad von Exaltation herrſchte bei dieſer Ausruͤſtung. Man machte ſich uͤber die neue Welt die ſtaͤrkſten Einbildungen. Die Erzaͤhlungen der von dort gekommenen Reiſenden waren voll Uebertreibungen, denn ſie hatten in der That nur ganz unbeſtimmte und ver⸗ wirrte Kenntniſſe von jenen Laͤndern, gleich der Erinnerung von einem Traume, und es iſt verſchiedentlich gezeigt worden, wie Columbus ſelbſt alle Gegenſtaͤnde durch taͤuſchende Glaͤſer angeſehen hatte. Die Lebendigkeit ſeiner Beſchreibungen und die ſanguiniſchen Hoffnungen ſeines lebhaften Geiſtes bereiteten ihm, indem ſie das Publicum zu einem wunder⸗ aͤhnlichen Enthuſiasmus aufregten, eine Reihe bitterer Er⸗ fahrungen. Die Begierde der Habſuͤchtigen entflammte er mit Gedanken an Regionen von herrenloſen Reichthuͤmern, wo die Stroͤme eine Menge Goldſand fuͤhrten und die Berge mit Edelſteinen und koſtbaren Metallen erfuͤllt ſeyen,