Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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Dienſt noͤthig faͤnden, mit guter Bezahlung und Gage in den Dienſt der Flotte nehmen. Die Civilbehoͤrden und Leute von jedem Rang und Stand wurden aufgerufen, alle er⸗ forderliche Huͤlfe zur Ausruͤſtung des Geſchwaders zu leiſten, und vor Erhebung von Anſtaͤnden unter Androhung der Caſſation und Conſiscirung ihres Vermoͤgens gewarnt. Um fuͤr die Koſten der Expedition Sorge zu tragen, wurden die koͤniglichen Revenuen aus zwei Drittheilen des Kirchen⸗ zehnten dem Pinelo zur Verfuͤgung geſtellt; weitere Gelder floſſen aus unſeliger Quelle zu, es war der Ertrag von Juwelen und anderen koſtbaren Gegenſtaͤnden, das dem Ficus anheimgefallene Eigenthum der ungluͤcklichen Juden, die in Folge eines verfolgungsſuͤchtigen Edictes vom ver⸗ floſſenen Jahre aus dem Koͤnigreich verbannt wurden. Weil dieſe Huͤlfsquellen noch nicht zureichten, ſo erhielt Pinelo den Auftrag, die fehlenden Summen mittelſt eines Anlehens herbeizuſchaffen. Es wurden auch Requiſitionen von Pro⸗ viant aller Art, ſowie von Geſchuͤtz, Pulver, Flinten, Lan⸗ zen, Schwertern und Armbruſten ausgeſchrieben. Die letzt⸗ genannte Waffe ward, der Einfuͤhrung der Schießgewehre ungeachtet, doch von Vielen der Flinte vorgezogen, fuͤr furchtbarer und zerſtoͤrender gehalten; denn der letzteren bediente man ſich noch mit einem Luntenſchloß, auch waren ſie ſo ſchwer, daß ſie einer eiſernen Stuͤtze bedurften. Die aus den Feldzuͤgen gegen die Mauren von Granada aufgehaͤuf⸗ ten Kriegsvorraͤthe lieferten einen großen Theil dieſer Aus⸗ ruͤſtung. Faſt alle die genannten Verordnungen ergingen ſchon am 23. Mai, waͤhrend Columbus noch in Barcelona

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