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mand durfte hinuͤber gehen, um Handel zu treiben oder eine Niederlaſſung zu gruͤnden, ohne ausdruͤckliche Erlaub⸗ niß von der Krone, von Columbus oder von Fonſeca, und es waren auf die Uebertretung die ſchwerſten Strafen ge⸗ ſetzt. Man hat die Unwiſſenheit des Zeitalters in Grund⸗ ſätzen des Handels und Verkehrs, ſowie das Beiſpiel Por⸗ tugals in den afrikaniſchen Beſitzungen angefuͤhrt, um den auf ſolche Weiſe an den Tag gelegten engherzigen und eifer⸗ ſuͤchtigen Geiſt der Regierung zu entſchuldigen, aber dieſer Geiſt hat mehr oder minder immer in der Politik Spaniens bei der Verwaltung ihrer Colonien ſeinen Einfluß geuͤbt. Einen anderen Beweis von der despotiſchen Herrſchaft, welche die Krone uͤber den Handel ausuͤbte, liefert eine koͤnigliche Verordnung, daß alle Schiffe in den Haͤfen von Andaluſien ſich bereit halten muͤßten, um zu dieſer Expedition gebraucht zu werden. Columbus und Fonſeca wurden ermaͤchtigt, alle Schiffe zu miethen oder zu kaufen, die ſie fuͤr die Expedi⸗ tion tauglich hielten, und ſie mit Gewalt zu nehmen, im Fall man ſich widerſetzen ſollte, ſelbſt wenn die Fahrzeuge ſchon von anderen Leuten in Beſchlag genommen waͤren, dafür aber den ihnen billig erſcheinenden Preis zu bezahlen. Sie wurden ferner authoriſirt, die noͤthigen Proviſionen, Waffen und Ammunition aus allen Oertern oder Schiffen an ſich zu bringen, wo ſie ſich vorfinden wuͤrden, und da⸗ fuͤr einen ordentlichen Preis an die Eigenthuͤmer zu ent⸗ richten; auch ſollten ſie nicht allein Matroſen, ſondern auch Officiere, in welchem Rang und in welchen Verhaͤltniſſen ſie auch angetroffen wuͤrden, wenn ſie dieſelben fuͤr den


