Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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Beſcheidenheit, obgleich fuͤr ihn eine ſtolze Genugthuung in dem Gedanken liegen mochte, daß er alles dieß der Nation durch ſeinen Muth und ſeine Beharrlichkeit im eigentlichen Sinn abgetrotzt hatte. Kaum konnte man in dem Manne, der nun der Genoſſe der Fuͤrſten, der Gegenſtand allgemei⸗ ner Bewunderung und Verehrung war, den unbekannten Fremdling wiedererkennen, welcher noch kurze Zeit vorher die Zielſcheibe des Spottes und der Witzeleien an demſelben Hofe geweſen, indem ihn die einen als einen Abenteurer verlachten, die anderen mit Fingern als einen Wahnſinnigen bezeichneten. Diejenigen, welche ihn waͤhrend ſeiner langen Bewerbung mit Schmach behandelt hatten, ſuchten nun die Erinnerung daran durch Schmeicheleien zu verwiſchen. Alle, die ihn mit hochmuͤthiger Protectionsmiene behandelt oder ihm ein hoͤfiſches Laͤcheln gegoͤnnt hatten, gaben ſich jetzt die Miene, als waͤren ſie ſeine Beſchuͤtzer geweſen und als

habe man auch ihren Bemuhungen die Entdeckung der neuen Welt zu verdanken. Kaum einer der großen Maͤnner am Hofe jedoch iſt von den Biographen des Columbus unter ſeinen Wohlthaͤtern aufgezeichnet; und natuͤrlich, denn waͤre ihm nur der zehnte Theil dieſer geruͤhmten Goͤnnerſchaften wirklich zu Theil geworden, ſo wuͤrde er nicht um eine Ausruͤſtung von drei Caravelen ſieben Jahre muͤhſelig haben ſollicitiven duͤrfen. Columhus kannte wohl die Schwaͤchen jenes angeblichen Schutzes der Großen. Die einzigen Goͤn⸗ 3 ner, von denen er mit Dankbarkeit in ſeinen hinterlaſſenen Briefen bemerkt, daß ſie bei ſeiner Sache wahrhaft eifrig und von Einfluß geweſen, ſind ſeine beiden wuͤrdigen