beglaubigt erſcheint, daß an dem näͤmlichen Abend, als Co⸗ lumbus in Palos ankam, und waͤhrend die Toͤne der Freude noch von den Thuͤrmen herabſchallten, die Pinta unter den Befehlen des Martin Alonzo Pinzon ebenfalls in den Hafen einlief. Nach ihrer Trennung von dem Admiral in dem Sturme war ſie von heftigen Winden in die Bai von Bit⸗ caja getrieben worden und hatte im Hafen von Bayonne Schutz geſucht. Ungewiß, ob Columbus den Sturm über⸗ lebt habe, und auf jeden Fall ungeduldig, ihm zuvor zu kommen und die günſtige Aufnahme am Hofe und bei der Nation zuerſt zu erlangen, hatte Pinzon ſogleich an das Herrſcherpaar geſchrieben, ihnen die von ihm gemachte Ent⸗ deckung angezeigt und um die Erlaubniß gebeten, nach Hofe zn kommen und das Naͤhere in Perſon zu berichten. So⸗ bald es das Wetter erlaubte, war er wieder unker Segel gegangen, in der Hoffnung, ſich in dem Hafen ſeines Ge⸗ burtsortes einen glorreichen Empfang zu bereiten. Als er nun in Palos einlief und das Schiff des Admirals vor Anker liegen ſah, und erfuhr, mit welchem Enthuſiasmus er aufgenommen, und mit welchen Freudenbezeigungen ſeine Ruͤckkehr gefeiert worden, da ſtarb ihm aller Muth dahin. Er mußte ſich alle ſeine Anmaßungen und ſein boͤtliches. Entweichen vor Cuba ins Gedaͤchtniß rufen, womit er die weitere Verfolgung der Entdeckungen gehemmt hatte. Man ſagt, er habe ſich gefuͤrchtet, Columbus in dieſer Stunde des Triumphes zu begegnen, damit er ihn nicht verhaften moͤge; aber es iſt wahrſcheinlicher, daß er ſich ſcheute, mitten in dem Jubel vor dem Publicum als dein Abtruͤnniger in
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