Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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her, ihn zu ſehen und zu begruͤßen, und eine große Pro⸗ ceſſion ſetzte ſich nach der Hauptkirche in Bewegung, um Gott fuͤr die große Entdeckung zu danken, die von den Leuten des Ortes bewerkſtelligt worden— das gedankenloſe

Volk vergaß in dem Uebermaaß der Freude die tauſend

Schwierigkeiten, die ſie der Unternehmung in den Weg ge⸗ legt hatten. Wo Columbus ſich zeigte, hällten die Straßen von Jubel und Freudengeſchrei wieder, er empfing Ehren, die nur gekroͤnten Haͤuptern gebuͤhren, die aber ihm mit zehnfacher Waͤrme und Aufrichtigkeit dargebracht wurden. Welch ein Contraſt mit ſeiner Abreiſe wenige Monate zu⸗ vor, wo ihm nur Vorwuͤrfe und Verwuͤnſchungen folgten, oder vielmehr, welch ein Contraſt mit ſeiner erſten Ankunft vor Palos, als ein armer Wandersmann, der fuͤr ſein Kind an der Pforte eines Kloſters um ein bischen Brod und Waſſer bat. Ang Da Columbus vernahm, der Hof ſey in Barcelona, wollte er ſogleich mit ſeiner Caravele ſich dorthin begeben; indem er aber die Gefahren und unglucklichen Ereigniſſe bedachte,

die er ſchon auf den Meeren erfahren, entſchloß er ſich den

Weg zu Lande zu machen. Er ſandte ein Schrerben an den Koͤnig und die Koͤnigin ab, worin er ſie von ſeiner An⸗ kunft benachrichtigte, und reiſte ſodann nach Sevilla, um dort ihre Befehle zu erwarten. Er nahm ſechs von den Ein⸗ gebornen aus der neuen Welt mit; einer von ihnen war auf der Reiſe geſtorben und drei mußte er krank in Palos zuruͤcklaſſen.

Es war ein merkwuͤrdiges Zuſammentreffen, welches wohl