Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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Ungeheuern der Tiefe zur Beute wuͤrden, mit welchen die Leichtglaͤubigkeit in damaligen Zeiten jedes entfernte und unbeſuchte Meer bevoͤlkerte.*) Es lag etwas viel Schreck⸗ licheres in ſo geheimnißvollem Schickſal, als der Tod in ſeiner gewiſſen und gewoͤhnlichen Erſcheinung zeigen konnte.

Wie ihnen die Nachricht gebracht wurde, daß eines von den Schiffen ihrer Seefahrer an die Kuͤſte gekommen ſey, geriethen die Einwohner in große Bewegung; wie fie aber hoͤrten, daß ſie im Triumphe von der Entdeckung einer neuen Welt zuruͤck kaͤmen, wie ſie im Hafen das Schiff mit aufgerollten Segeln erblickten, da brach das ganze Staͤdt⸗ chen in einen ungemeſſenen Jubel aus. Die Glocken wurden gelaͤutet; alles rannte in ausgelaſſener Freude mit tollem Laͤrm und athemloſer Ungeduld hinaus. Die einen waren begierig, das Schickſal eines Verwandten, die anderen das eines Freundes zu erfahren, und alle wollten wiſſen, wie

es mit dieſer wunderbaren Entdeckung zugegangen ſey. Als

Columbus an's Land ſtieg, draͤngte ſich die Menge um ihn

*) In den See⸗ und Landkarten jener und ſelbſt ſpäterer Zeiten beweiſen die vielen Arten von furchtbaren und häßlichen Ungeheuern, die allen entlegenen Theilen des Weltmeeres angedichtet werden, die Schreckniſſe und Gefahren, womit die Einbildungskraft die Gewäſſer aus⸗ ſtattete. Daſſelbe läßt ſich auch von entfernten und un⸗ bekannten Ländern ſagen; die entlegenen Theile von Aſten und Afrika werden/ mit Ungeheuern dargeſtellt, di e mit den exiſtirenden Weſen, welche die Naturgeſchichte nennt, kaum irgend eine Aehnlichkeit haben.

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