Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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4— 346— indem man ſeinem Stolz zu nahe traͤte, ihn zum Streit reizte und ihn dann aus der Welt ſchaffte, als ſey es bei zufaͤlliger Gelegenheit und auf eine ehrenvolle Art geſchehen. Es iſt ſchwer zu glauben, daß ſolche verderbte und feige Rathſchlaͤge einem ſo gradherzigen Monarchen wie Johann II. gegeben wurden, aber die Sache wird von mehreren Hiſtorikern, ſowohl Portugieſen als Spaniern, behauptet,*) und es ſtimmt mit dem tuͤckiſchen Rath uͤberein, der dieſem Monarchen fruͤher hinſichtlich der Entdeckungsreiſe des Co⸗ lumbus ertheilt worden war. Es gibt eine unaͤchte Red⸗ lichkeit an den Hoͤfen, welche oft geneigt iſt, ihren Eifer durch Niedrigkeit zu bezeugen, und es iſt eine große Schwaͤche der Regenten, daß ſie oft die ſtaͤrkſten Vergehen dulden, wenn ſie aus perſoͤnlicher Dienſttreue herzuruͤhren ſcheinen. Gluͤcklicherweiſe beſaß der Koͤnig zu viel Geiſtesgroͤße, um die vorgeſchlagene ſchaͤndliche Maßregel zu genehmigen. Er ließ dem großen Verdienſte des Columbus Gerechtigkeit widerfahren und ehrte ihn als einen ausgezeichneten Wohl⸗ thaͤter der Menſchheit; er hielt es auch als ein edler Fuͤrſt fuͤr ſeine Pflicht, alle Fremdlinge zu beſchuͤtzen, die von widrigem Geſchick in ſeine Haͤfen einzulaufen gezwunzen wuͤrden. Andre ſeiner Raͤthe ſtellten eine kuͤhnere und feindſeligere Politik auf. Sie gaben den Rath, man ſolle

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*) Yasconcelles vida del Rey Don Juan II., c. VI. Garcia de Reesende vida de Dom Joam II. Las Casas hist. Ind. I. I. cap. 74. MS.

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