ten ſie mit der groͤßten Ungeduld dieſe Bedenken, die in der Seele des Koͤnigs aufdaͤmmerten, zu beſtaͤrken. Einige, welche die mitgebrachten Eingebornen geſehen hatten, be⸗ haupteten, ihre Farbe, ihr Haar und ihre Sitten ſtimmten ganz mit den Beſchreibungen von dem Volke des Theiles von Indien uberein, welches in dem Bereich der portugieſi⸗ ſchen Entdeckungen liege und in der paͤpſtlichen Bulle mit inbegriffen ſey. Andre bemerkten, daß kein großer Abſtand von den Tercera⸗Inſeln zu denen ſey, welche Columbus entdeckt habe und daß die Letzteren daher offenbar der Krone Portugal angehoͤrten. Als ſie den Koͤnig ganz ver⸗ ſtoͤrten Geiſtes ſahen, gingen Einige ſogar ſo weit, daß ſie ihm den Vorſchlag machten, damit Columbus verhindert werde, dieſe Unternehmung zu verfolgen, muͤſſe er ermordet werden; ſie erklaͤrten, er habe den Tod verdient, weil er die beiden Nationen mit ſeinen vorgeblichen Entdeckungen zu betruͤgen und gegen einander aufzureizen wage. Es wurde ausgemittelt, daß dieſe Ermordung ganz gut vor ſich gehen koͤnne, ohne etwas Gehaͤſſiges auf ſich zu laden, und man koͤnnte ſein hochmuͤthiges Benehmen dazu fuͤglich benutzen,
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ſprochen habe. Es iſt offenbar, daß ſie ihre Nachrichten von den als partyeiiſch anzuſehenden Höflingen hatten. Faria y Souza geht in ſeiner Europa Portuguesa, (parte III. c. 4.) ſo weit, daß er ſagt, Columbus ſey in den Seehafen von Raſtello bloß deßhalb eingelaufen, um es Portusal durch den Anblick der Trophäen ſeiner Entdeclungsreiſe empfinden zu laſſen, wie viel es verloren, indem es ſeine Vorſchläge abgewieſen habe.


