Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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lich der Krone Portugal angehoͤre, und zwar nach den Be⸗ ſtimmungen des Tractats mit dem caſtiliſchen Herrſcher⸗ paare vom Jahr 1479. Columbus erwiederte, daß er von ſolchen Bedingungen nie geleſen, noch irgend von etwas dem aͤhnlichen gehoͤrt habe: es ſey ihm der Befehl ertheilt wor⸗ den, nicht auf La Mina, noch nach der Kuͤſte von Guinea zu ſegeln, und dieſe Befehle habe er gewiſſenhaft erfuͤllt. Der Koͤnig gab ihm eine gnaͤdige Antwort, er druͤckte ihm ſeine Zufriedenheit aus, daß er ſo puͤnktlich gehandelt habe, ſowie ſeine Ueberzeugung, daß dieſe Angelegenheit ſicher zwiſchen den beiden Maͤchten ohne anderweitige Vermittlung wuͤrde berichtigt werden. Indem er den Columbus fuͤr dieſen Abend entließ, befahl er ihn als Gaſt der Pflege des Priors von Crato, der erſten unter den anweſenden Per⸗ ſonen, bei welchem er eine ſehr ehrenvolle und gaſtfreund⸗ liche Aufnahme fand. 3 Am folgenden Tage hatte der Koͤnig eine zweite Unter⸗ redung mit dem Admiral, in welcher er viele genaue Nach⸗ fragen uͤber den Boden, die Produkte und die Menſchen der neuentdeckten Gegenden that, ſo wie uͤber den Weg, den er zu dieſer Reiſe eingeſchlagen habe; uͤber alles dieſes gab Columbus die genuͤgendſte Auskunft und ſuchte das Gemuͤth des Königs aufs gewiſſeſte zu beruhigen, daß dieſes Regionen ſeyen, die zuvor unbekannt geweſen und von keiner chriſtlichen Macht ſich jemals zugeeignet worden. Dennoch war der Kdoͤnig beunruhigt, als koͤnnte dieſe aus⸗ gedehnte und unbegraͤnzte Entdeckung auf irgend eine Weiſe den Beſitz ſeiner neuerworbenen Territorien gefaͤhrden. Er