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das Schiff mit Beſuchen uͤberhaͤuft, wobei ſich Cavaliere von hohem Rang und verſchiedne koͤnigliche Officiere ein⸗ ſtellten. Alle horchten mit geſpannter Aufmerkſamkeit au die Erzaͤhlungen des Columbus und ſeiner Leute von den Abenteuern ihrer Reiſen und von der neuen Welt, die ſie entdeckt hatten; ſie beſchauten mit unerſaͤttlicher Neugierde die Arten unbekannter Pflanzen und Thiere und insbeſon⸗ dere die Indianer, die von den in allen Welttheilen vor⸗ handenen Menſchenracen ſo ganz abwichen. Einige waren von edler Begeiſterung uͤber den Plan dieſer der Menſchheit ſo ſehr zur Ehre und zum Nutzen gereichenden Entdeckung er⸗ fuͤllt, bei anderen wurde die Habſucht entflammt durch die Beſchreibungen von wilden herrenloſen Regionen, die von Gold, Perlen und Gewuͤrzen uͤberſtroͤmten; wieder andre aͤrgerten ſich uͤber den Unglauben des Koͤnigs und ſeiner Rathgeber, durch welchen eine ſo außerordentliche Erwerbung fuͤr Portugal auf immer verloren war.
Am 8. Maͤrz kam ein Cavalier Namens Don Martin de Noronja mit einem Schreiben vom Koͤnige Johann, wel⸗ ches dem Columbus zu ſeiner Ankunft Gluͤck wuͤnſchte, und ihn einlud ins Hoflager zu kommen, welches grade zu Val⸗ paraiſo, ungefaͤhr neun Stunden von Liſſabon verſammelt war. Der Koͤnig ließ zu gleicher Zeit in ſeiner gewohn⸗ ten großmuͤthigen Geſinnung den Befehl ergehen, daß alles, was der Admiral fuͤr ſich, ſeine Mannſchaft oder ſein Schiff verlangen wuͤrde, ihm im Augenblick reichlich und unentgeld⸗ lich geliefert werden ſolle.
Columbus haͤtte gern die Einladung des Koͤnigs abge⸗


