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tugieſiſchen Colonieen, ſondern daß er von Cipango und den außerſten Enden Indiens komme, die er nach Weſten ſchif⸗ fend entdeckt habe.
Am folgenden Tage forderte Don Alonzo de Acunja, Ca⸗ pitain eines anſehnlichen portugieſiſchen Kriegsſchiffes, wel⸗ ches bei Raſtello ſtationirt war, vom Bord dieſes Schiffes Columbus auf, von ſich und ſeinem Fahrzeug Auskunft zu geben. Dieſer erklaͤrte ſogleich ſeine Rechte und Wuͤrden als Admiral Ihrer caſtiliſchen Majeſtaͤten und verweigerte es, ſein Schiff zu verlaſſen oder einen an ſeiner Stelle ab⸗ zuſenden. So wie der Capitain ſeinen Rang und die au⸗ ßerordentliche Sendung erfuhr, kam er an die Caravele heran mit lauter Muſik von Trommeln, Pfeifen und Trom⸗ peten, bewies Columbus alle Ehrerbietung als ein edler, wackerer Mann, und bot ihm ſeine beſten Dienſte an. Der Eindruck, den es in Liſſabon machte, als die Nachricht dort ankam von jener wundervollen Barke, die in dem Tajo vor Anker lag, mit Eingebornen und den Produkten einer neu⸗
entdeckten Welt beladen, mag leichter gedacht als beſchrieben werden. Liſſabon hatte faſt ein Jahrhundert hindurch ſeinen ſchoͤnſten Ruhm von den Entdeckungen zur See hergeleiket, aber hier war ein Werk, das alle dieſe Unternehmungen ver⸗ dunkelte. Kaum haͤtte es groͤßere Neugierde erwecken koͤn⸗ nen, wenn das Schiff mit den Wundern eines anderen Pla⸗ neten befrachtet angekommen waͤre. Einige Tage lang bot der Tajo ein lebendiges, vielbewegtes Gemälde dar, indem er von Gondeln und Booten wimmelte, die ſich um die Cara⸗ vele herumdraͤngten. Vom Morgen bis in die Nacht wurde


