Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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der immer noch tobende Sturm Columbus keine Wahl, und zwang ihn hier Schutz zu ſuchen; er ging alſo ungefaͤhr um drei Uhr gegen Raſtello uͤber vor Anker, zur großen Frreude ſeiner Mannſchaft, die Gott fuͤr die Erloͤſung aus ſo vielen Gefahren dankte. Die Bewohner der Kuͤſte kamen von verſchiednen Seiten herbei, und wuͤnſchten ihnen Gluͤck zu der, wie ſie verſicher⸗ ten, recht wunderbaren Rettung. Sie hatten das Fahrzeug den ganzen Morgen mit großer Angſt beobachtet, und fuͤr ihr Heil zum Himmel gefleht. Die aͤlteſten Seeleute des Ortes betheuerten dem Columbus, daß ſie noch nie einen ſo ſtuͤrmiſchen Winter erlebt haͤtten; viele Schiffe waren Mo⸗ nate lang, von Wetter zuruͤckgehalten, im Hafen geblieben, und eine große Zahl hatte wäͤhrend der Zeit Schiffbruch gelitten. 2 Unmittelbar nach ſeiner Ankunft ſandte Columbus einen Courier an den Koͤnig und die Koͤnigin von Spanien mit der großen Nachricht von ſeiner Entdeckung. Er ſchrieb ferner an den Koͤnig von Portugal, der damals in Valpa⸗ raiſo war, und bat um die Erlaubniß, mit ſeinem Schiff nach Liſſabon zu kommen: es hatte ſich das Geruͤcht verbrei⸗ tet, ſeine Caravele ſey reich mit Gold beladen, und er glaubte ſich nicht hinlaͤnglich ſicher in der Muͤndung des Tajo, in der Naͤhe eines Ortes wie Raſtello, der von ar⸗ men Leuten und zweideutigem Geſindel bewohnt war. Um aber jedes Mißverſtaͤndniß uͤber die Natur ſeiner Reiſe zu heben, verſicherte er den Koͤnig, daß er nicht an der Kuͤſte von Guinea geweſen, noch auch auf einer anderen der por⸗ 22*