Boot an die Kuͤſte zuruͤck und verließ den Columbus ſehr verwirrt uͤber die unerwartete Feindſeligkeit; ſo daß er be⸗ ſorgte, es moͤchte ein Krieg zwiſchen Spanien und Portu⸗ gal waͤhrend ſeiner Abweſenheit ausgebrochen ſeyn. Am folgenden Tage wurde das Wetter ſo ſtuͤrmiſch, daß ſie von ihrem Ankerplatz hinweggetrieben und gezwungen wurden, gegen die Inſel St. Michael hin weiter in See zu gehen. Zwei Tage lang kreuzte das Schiff dort in großer Gefahr, waͤhrend die Haͤlfte ſeiner Mannſchaft an der Kuͤſte zuruͤck⸗ gehalten wurde und der groͤßere Theil der an Bord befind⸗ lichen Leute Landſaͤſſige und Indianer waren, die man bei ſchwieriger Schiffahrt faſt gar nicht brauchen konnte. Zum Gluͤck erhob die See, wiewohl ſie hoch ging, keine ſolche widrige Wellen, die ſie neulich bedraͤngt hatten, ſonſt wuͤrde ſich die Caravele, ſo ſchwach bemannt, kaum in dem Sturm haben erhalten koͤnnen.
Am Abend des 22. wurde das Wetter gemaͤßigt, und Columbus kehrte wieder auf ſeinen Ankerplatz vor St. Ma⸗ ria zuruͤck. Kurz nach ihrer Ankunft kam das Boot vom Landungsplatz her; es hatte zwei Prieſter und einen Notar an Bord. Nach einer vorſichtigen Erkundigung und Ver⸗ ſicherung freien Geleits kamen ſie an Bord der Caravele, und verlangten Einſicht von den Papieren des Columbus zu nehmen, auf Befehl Caſtanjeda's, welcher ihm durch ſie verſichern ließ, daß er ihm jeden in ſeiner Macht ſtehenden Gefallen erweiſen werde, wenn er wirklich in Dienſten des ſpaniſchen Herrſcherpaares ſtehe. Columbus merkte, daß dieß eine bloße Finte des Gouverneurs war, um ſeinen


