Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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uͤberſchrieb es mit einer Verſicherung von tauſend Ducaten fuͤr den, der das Paket uneroͤffnet uͤberliefern wuͤrde. Dann wickelte er es in ein mit Wachs getraͤnktes Tuch, ſteckte dieſes in die Mitte eines Wachskuchens und verſchlos das Ganze in eine große Tonne, warf dieſe in die See und gab ſeinen Leuten als Vorwand an, daß er hiermit ein religio⸗ ſes Geluͤbde erfuͤlle. Fuͤr den moͤglichen Fall, daß dieſe Nachricht das Land nicht beruͤhren ſollte, ſchloß er eine Ab⸗ ſchrift auf aͤhnliche Weiſe ein und ſetzte die Tonne auf das Hintertheil des Schiffes, damit ſie, wenn die Caravele von den Wellen verſchlungen wuͤrde, davonſchwoͤmme und ſo er⸗ halten wuͤrde.

Dieſe Vorſichtsmaßregeln milderten einigermaßen ſeine Unruhe, und noch mehr ward er beruhigt, als er nach hef⸗ tigen Regenſchauern in der Daͤmmerung einen Strich blauen Himmels im Weſten gewahr wurde, welcher ihm die Hoff⸗ nung gab, daß der Sturm ſich nun in dieſer Richtung verlieren werde. Die Hoffnung taͤuſchte ihn nicht; ein guͤn⸗ ſtiger Lufthauch folgte, aber die See ging immer noch ſo hoch und ſtuͤrmiſch, daß man waͤhrend der Nacht faſt kein Segel gebrauchen konnte.

Am Morgen des 15. Februars bei Tagesanbruch, gab Riu Garcia, der auf dem Hauptmaſt aufgeſtellte Matroſe, das Signal: Land! Das Entzuͤcken der Mannſchaft, als ſie die alte Welt wieder zu Geſicht bekam, war jenem gleich, welches ſie empfand, da ſie die neue zuerſt erblickte. Das Land wurde in oſt⸗ nord⸗oͤſtlicher Richtung grade uͤber dem Vordertheil des Schiffes geſehen und nun entſtand die ge⸗