Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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wurde auf dieſelbe Art gezogen, fuͤr eine Pilgerfahrt zur Mutter Gottes von Loretto; fiel auf den Matroſen Pedro de Villa und der Admiral verpflichtete ſich, die Koſten dieſer Reiſe zu tragen. Ein drittes Loos wurde zur Pil⸗ gerfahrt nach Santa Clara de Moguer gezogen, um dort eine feierliche Meſſe leſen zu laſſen und die ganze Nacht in der Kapelle zu wachen; bieſes Loos fiel wieder auf Columbus.

Der Sturm raſte mit unablaͤſſiger Heftigkeit fort; der Admiral und alle Seeleute thaten das feierliche Geluͤbde, wenn ſie behuͤtet wuͤrden und das Land erreichten, wollten ſie, wo ſie auch zuerſt ankommen moͤchten, in Proceſſion barfuß und in ihren Hemden an's Land gehen, und Gebete des Dankes in einer der heiligen Jungfrau geweih⸗ ten Kirche darbringen. Außer dieſen gemeinſamen Verſoͤh⸗ nungsopfern, gelobte jeder noch eine beſondere fromme Ver⸗ richtung, indem er ſich zu einer Pilgerfahrt, oder zu Wachen, oder zu anderen Bußuͤbungen und Dankopfern an ſeinem liebſten Andachtsorte verpflichtete. Dergleichen war immer im Gebrauch bei den Seeleuten aus katholiſchen Laͤndern, wenn Stuͤrme und Gefahren eintraten, aber beſonders war es der Fall in dieſem aberglaͤubiſchen Zeitalter. Der Him⸗ mel ſchien indeſſen taub gegen die frommen Geluͤbde, die Stuͤrme tobten nur immer wilder und fuͤrchterlicher, und Alle hielten ſich fuͤr verloren. Die Gefahr des Schiffes ver⸗ groͤßerte ſich durch den Mangel an Ballaſt; das Aufzehren des Waſſers und der Vorraͤthe hatte es ſo leicht gemacht, daß es voͤllig zum Spielball der Wellen geworden war. Um dieſem abzuhelfen und es ſtetiger zu machen, befahl