Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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und ferner, bis ſie ganz verſchwanden und nichts mehr von ihr zu ſehen war.

Columbus fuhr die Nacht fort ſich leidend gegen die Stuͤrme zu verhalten, voll Beſorgniß uͤber das Schickſal ſeines Schiffes und voll Furcht uͤber das Loos der Pinta. Als der Tag anbrach, bot das Meer das fuͤrchterliche Schau⸗ ſpiel einer von wilden ſchaͤumenden Wogen erfuͤllten Waſſer⸗ wuͤſte, die des Sturmes Peitſchen immer mehr zur Wuth aufreizte. Er ſah ſich angſtvoll nach der Pinta um, aber ſie war nirgends zu ſehen. Nun ſpannte er ein Segel auf, um ſein Schiff der See entgegen zu halten, damit ſich ihre hohen Wellen daran braͤchen. Als die Sonne auf⸗ ging, ſtiegen Wind und Wellen mit ihr, und im Verlauf eines fuͤrchterlichen Tages war die huͤlfloſe Barke ganz der Wuth der Stuͤrme preisgegeben.

Wie Columbus alle menſchliche Huͤlfe daniedergeworfen und vereitelt ſah, verſuchte er es, den Hlmmel mit feier⸗ lichen Geluͤbden und Bußhandlungen zu verſoͤhnen. Auf ſeinen Befehl wurden eine Anzahl Bohnen, der Zahl der am Bord befindlichen Perſonen gleich, in ein Baret gethan und eine mit dem Zeichen des Kreuzes kenntlich gemacht. Jeder von der Mannſchaft that ein Geluͤbde, daß er, wenn die bezeichnete Bohne ihn traͤfe, als Pilger zum Heilig⸗ thum der Santa Maria de Guadelupe mit einer fuͤnfpfuͤn⸗ digen Wachskerze wallfahrten wolle. Der Admiral war der erſte, der die Hand ins Baret that, und er griff das Loos. Von dieſem Augenblick betrachtete er ſich als einen Pilgrim, an die Erfuͤllung des Geluͤbdes gebunden. Ein anderes Loos

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