Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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reiſe zuerſt angetroffen hatte, naͤmlich etwa zweihundert und ſechzig Seemeilen weſtlich von Ferro. Am 10. Februar un⸗ terſuchten Vicente Yanjez Pinzon und die Piloten Riuz und Bartolomeo Roldan, die an Bord des Admiralſchiffes waren, die Karten und verglichen ihre Rechnungen, um ihren Stand darnach zu beſtimmen, aber ſie konnten ſich nicht zurecht finden. Sie glaubten alle, ſie muͤßten wenigſtens hundert und fuͤnfzig Seemeilen naͤher gen Spanien gekommen ſeyn, als Columbus fuͤr die wahre Berechnung erkannte, und in die Breite von Madeira; waͤhrend er wohl wußte, daß ſie ungefaͤhr die Richtung nach den Azoren hatten. Er ließ ſie jedoch in ihrem Irrthum und ſorgte im Gegentheil, daß ſie ſich noch mehr verwirrten, damit ſie von der Reiſe keine klare Vorſtellung gewoͤnnen und er allein die rechte

Kenntniß von dem Wege nach den neuentdeckten Laͤndern

beſaͤße.*)

Am 12. Februar, als ſie ſich ſchmeichelten, nun bald Land zu Geſicht zu bekommen, fing der Wind an heftig zu blaſen, und das Meer ſchlug hohe Wellen; ſie hielten ſich in ihrem Lauf immer nach Oſten, aber mit großer An⸗ ſtrengung und Gefahr, wegen der Aufregung der Elemente. Am folgenden Tage nach Untergang der Sonne wurde der

Wind noch heftiger und die See ging hoͤher; drei Blitze

in Nord⸗Nordoſt betrachtete Columbus als Zeichen eines

*) Las Casas, hist. Ind. I. I. cap. 70.

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