Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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an Bord, welches die Spanier fuͤr ein Zeichen und Pfand der Freundſchaft nahmen; aber ſie waren noch nicht mit dem ganzen Sinn dieſes Symbols bekannt, welches der Wampum⸗Guͤrtel, das Unterpfand des Friedens war, und unter dieſen Indianern ſehr heilig gehalten wird. Der Haͤuptling folgte kurz darauf, trat nur mit dreien von ſei⸗ nem Gefolge in das Boot und wurde an Bord der Ca⸗ ravele aufgenommen.

Dieſes offene und vertrauensvolle Benehmen, welches ſo ſehr die tapfere und edle Natur bezeichnet, wurde von Co⸗ lumbus gehoͤrig gewuͤrdigt. Er empfing den Caziken mit herzlicher Freundſchaft, ſetzte ihm kalte Kuͤche vor, wie ſie es in der Caravele hatten, beſonders Zwieback und Honig, die den Indianern große Leckereien zu ſeyn ſchienen, und nachdem er ihm die Wunder des Schiffs gezeigt, und ihm und ſeinen Begleitern viele Geſchenke gegeben hatte, ließ er ſie, ſehr erfreut uͤber die Unterhaltung mit ihnen, ans Land zuruͤckgehen. Die Reſidenz des Caziken war ſo weit ent⸗ fernt, daß dieſer ſeinen Beſuch nicht wiederholen konnte, aber als einen Beweis ſeiner hohen Achtung ſandte er dem Ad⸗ miral ſeine goldne Krone. Die Geſchichtſchreiber des Co⸗ lumbus haben den Namen dieſes Gebirgs⸗Haͤuptlings nicht

uͤberliefert; er war ohne Zweifel derſelbe, der einige Jahre

ſpaͤter in der Geſchichte dieſer Inſel unter dem Namen Mayonabex als Cazike der Ciguagyans erſcheint und der ſich in dem entſcheidendſten Gluͤckswechſel mit Tapferkeit, Offen⸗ heit und Großherzigkeit benahm.

Columbus blieb einen bis zwei Tage laͤnger in der Baf,