Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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in der neuen Welt vergoſſen wurde. Columbus beklagte es, daß alle ſeine Bemuͤhungen, einen friedlichen Verkehr zu unterhalten, vereitelt wurden, troͤſtete ſich indeſſen mit dem Gedanken, daß, wenn dieſes Caraiben oder Graͤnzvoͤlker der Indianer von kriegeriſchem Charakter waͤren, denſelben nun eine Furcht vor der Macht und den Waffen der weißen Maͤnner eingejagt worden, die ſie abſchrecken werde, die kleine Garniſon des Forts La Navidad zu beunruhigen. Dieſe Wilden waren aber von dem Geſchlecht der Ciqua⸗ yens, eines kuͤhnen und tapfern Stammes der Indianer, die einen gebirgigen Theil der Inſel bewohnten, der ſich fuͤnf und zwanzig Stunden laͤngs der Kuͤſte und mehrere Stunden weit ins Innere erſtreckte. Sie waren an Sprache, Mienen und Sitten von den andern Eingebornen dieſer Inſel verſchieden und hatten mehr von dem rauhen, aber unabhaͤngigen und kraͤftigen Weſen, welches die Gebirgsbe⸗ wohner auszeichnet.

Ihr freier und kuͤhner Geiſt zeigte ſich den Tag nach dem Gefecht, als der Admiral, bei dem Erſcheinen einer großen Menge von ihnen, eine ſtarke Abtheilung ſeiner Leute wohl bewaffnet in dem Boot an die Kuͤſte ſetzen ließ. Die Eingebornen naͤherten ſich ſogleich frei und ver⸗ trauend, als ob nichts vorgefallen waͤre; auch verriethen ſie bei ihrem nachherigen Verkehr nirgends Zeichen von lauernder Furcht oder Feindſeligkeit.

Der Cazike, der uͤber das benachbarte Gebiet herrſchte, war mit an der Kuͤſte. Er ſandte eine Schnur Perlen von kleinen Steinen, oder vielmehr aus Muſchelſchaalen gemacht,