Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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den glaubte, deutete gern ſogleich die Bezeichnungen der Indianer auf die Beſchreibungen des Venetianers aus. Nachdem der Admiral dieſen Krieger an Bord ſeiner Caravele bewirthet und ihm mehrere Geſchenke gemacht hatte, ſandte er ihn an die Kuͤſte zuruͤck, in der Hoffnung, durch ſeine Vermittlung einen Tauſchhandel mit Gold bei ſeinen Gefaͤhrten zu eroͤffnen. Als das Boot ſich dem Lande naͤ⸗ herte, ſah man uͤber fuͤnfzig Wilde mit Bogen und Pfeilen, mit Wurfſpießen und Keulen bewaffnet hinter den Baͤumen lauern. Auf ein Wort von dem Indianer, der in dem Boot war, legten ſie ihre Waffen bei Seite und kamen hervor, den Spaniern entgegen. Die Letzteren verſuchten nach Anweiſung des Admirals einige von ihren Waffen zu kaufen, um ſie als eine Merkwuͤrdigkeit mit nach Spanien zu nehmen. Sie gaben zwei von ihren Bogen her, aber ploͤtzlich faßten ſie Mißtrauen, oder ſie beabſichtigten dieſes Haͤuflein von Fremdlingen zu uͤberwaͤltigen, ſprangen nach dem Ort, wo ſie ihre Waffen gelaſſen hatten, rafften ſie auf und kehrten mit drohenden Geberden und mit Stricken verſehen zuruͤck, als wollten ſie die Spanier binden. Dieſe griffen ſie ſogleich an, verwundeten zwei und ſchlugen die Uebrigen von dem blitzenden Leuchten und der Schaͤrfe der europaͤiſchen Waffen erſchreckt in die Flucht. Die Spanier wuͤrden ſie verfolgt und einige mit dem Schwert nieder⸗ gemacht haben, aber der Steuermann, der das Boot befeh⸗ ligte, verhinderte ſie daran. Dieſes war der erſte Kampf, den ſie mit den Indianern zu beſtehen hatten und das erſte⸗ mal, daß Blut der Eingebornen von den weißen Maͤnnern