Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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Pfeile, und einer von ihnen ließ ſich bewegen, an Bord des Admiralſchiffes zu kommen.

Wie Columbus die trotzigen Mienen und die kuͤhne un⸗ baͤndige Art dieſes wilden Kriegers wahrnahm, war er ge⸗ neigt zu glauben, er und ſeine Gefaͤhrten muͤßten von der Nation der Caraiben ſeyn, die in dieſen Meeren ſo ſehr ge⸗ fuͤrchtet wurde, der Meerbuſen aber, in welchem er Anker geworfen, eine Meerenge, welche ihre Inſel von Hispaniola trenne. Wie er den Indianer daruͤber befragte, zeigte die⸗ ſer nach Oſten, als nach der Himmelsgegend, wo die carai⸗ biſchen Inſeln zu finden ſeyen. Er ſprach auch von einer Inſel, die er Mantinino nannte, die, wie Columbus ihn verſtand, bloß von Weibern bevoͤlkert war, welche die Ca⸗ raiben einmal im Jahr aufnahmen, um fuͤr die fernere Be⸗ voͤlkerung ihrer Inſel zu ſorgen. Alle maͤnnliche Gebur⸗ ten, die aus dieſen Beſuchen hervorgingen, wurden den Vaͤ⸗ tern ausgeliefert, die weiblichen blieben bei ihren Muͤttern.

Dieſe Amazonen⸗Inſel wird im Verlaufe von Columbus Reiſen wiederholt erwaͤhnt und iſt eine jener Selbſttaͤuſchun⸗ gen, die durch das Werk des Marco Polo zu erklaͤren ſind. Dieſer Reiſende beſchreibt zwei Inſeln nahe bei der Kuͤſte von Aſien, die eine nur von Weibern, die andre von Maͤn⸗ nern bewohnt, zwiſchen welchen ein aͤhnlicher Umgang ſtatt⸗ finde,“) und Columbus, der ſich in jenen Gegenden zu befin⸗

*) Marco Polo, lib. III. cap. 37.

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