Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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kung an Columbus. Die ſtarke Neigung zum geographiſchen Studium, welche er ſo fruͤh empfand und welche ſeinen nachherigen Thaten den Aufſchwung gab, lag in der Zeit, worin er lebte. Geographiſche Forſchung war der glaͤnzende Lichtpfad, welcher fuͤr immer das funfzehnte Jahrhundert auszeichnen wird dieſes leuchtende Zeitalter der Erfindun⸗ gen in den Annalen der Welt. Waͤhrend der langen Nacht des moͤnchiſchen Aberglaubens und ihrer Falſchwiſſerei, war die Geographie mit den anderen Wiſſenſchaften fuͤr die euro⸗ paͤiſchen Nationen verloren. Gluͤcklicherweiſe war ſie nicht fuͤr die Menſchheit verloren gegangen; ſie hatte in dem Schooße von Afrika eine Zuflucht gefunden. Indeß die pe⸗ dantiſchen Scholaſtiker der Kloͤſter Zeit und Talente ver⸗ ſchwendeten, und die Gelehrſamkeit mit leeren Traͤumereien und ſophiſtiſchen Spitzfindigkeiten verwechſelten, nahmen die arabiſchen Weiſen, in Senaar verſammelt, die Vermeſſung eines Breitegrades vor, und berechneten den Umkreis der Erde auf den weiten Ebenen von Meſopotamien.

Wahres Wiſſen, auf dieſe Weiſe gluͤcklich gerettet, nahm nunmehr ſeinen Weg nach Europa zuruͤck. Das Wiederer⸗ wachen der Wiſſenſchaften begleitete das Wiederaufleben der Literatur. Unter den mancherlei Schriftſtellern, welche der erwachende Eifer fuͤr die alte Literatur neu in Aufnahme brachte, waren Plinius, Pomponius Mela und Strabo. Von dieſen lernte man wieder einen Schatz von geographi⸗ ſchen Kenntniſſen, welche lange Zeit dem Auge der Welt erſtorben geweſen waren. Die Neugier wurde angeregt, dieſen vergeſſenen Pfad wieder zu verfolgen, der auf ſolche