Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

277 wehmuͤthigen Blicke betrachtete.Ihr habt doch Eure Kinder wieder, mein König, und ich die meinigen, fuhr der Graf fortvor einem halben Jahre ſah es nicht darnach aus, algs ſoll⸗ ten wir einen ſolchen Freudentag erleben; da wurde mir als gewiß in meinem Kerker berichtet, daß Herzog Adolph Cuch auf ſeinem Pferde ge⸗ bunden von dem Wahlplatze fortgebracht haͤtte.

Großer Gott! Herzog Adolph, rief Wal⸗ demargjetzt, jetzt iſt mir das Näͤthſel klar;z jetzt verſtehe ich Dein Gebet, hochherziger Feind! vergieb uns unſere Schuld, ſo wie wir un⸗ ſern Schuldnern vergeben!Amen, ſprach Abt Gunner. Und der Koͤnig war den ganzen Tag ſo froh, als man ſeit vielen Jahren ihn nicht geſehen.

Nach dieſem Tage lebte noch der große Koͤnig einige wichtige fuͤr Daͤnemark wohlthaͤtige Jahre, und erwarb ſich den Namen: Waldemar, der Ge⸗ ſetzgeber. Abt Gunner, und der fromme Erzbi⸗ ſchof, den der Koͤnig doch nie mehr geſehen, wa⸗ ren bei dieſem großen Unternehmen ſehr thaͤtig⸗

*