Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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hinzu, und Viele ſtimmten in die Beifallsaͤuße⸗ rungen, womit der König dem Grafen die Hand reichte, mit ein. Nur Graf Otto ſtand fern, und ſtarrte erbleichend die ſchoͤne Frau Margarethe an.

Als der erſte Freudenrauſch voruͤber war, nahete Graf Otto blaß und langſam Carln, der noch vor Freude und uͤbermaͤßiger Gluͤckſeligkeit ſchwindlig ſchien, und auch dieſem ſeinem liebſten Jugendfreunde und Waffenbruder die Arme ent⸗ gegen ſtreckte. 3.

Ihr veegeßt in Eurem Gluͤcke, edler Ritter Carl von Riſe! ſprach Otto, und trat einen Schritt zuruͤck,daß wir noch heute eine Lanze auf Leben und Tod mit einander brechen muͤſſen, und daß ich Eure freundliche Umarmung nicht empfangen darf, beyor ich mit meinem Blute meine Schuld und mein Vergehen gegen Euch getilgt habe. Ich ſehe hier ein Bild vor den Augen, das mich allgewaltig daran erinnert. Wo iſt Eure ungluͤckliche Schweſter Kirſtine?

Carls frohe Zuͤge verſchmolzen augenblicklich in Wehmuth; eine Thraͤne funkelte in ſeinem ſtillen blauen Auge, er zeigte gen Himmel und ſchwieg.

Todt! rief Graf Ottosſo ſey mir