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ich auch die Gattin Carls von Riſe kennen. Gott ſegne Euch, Kinder! Habt Ihr nun ver⸗ ſtanden, wie Graf Albert geraͤcht werden wollte?“
Carl hatte die Binde von ſeinen Augen ge⸗ riſſen, und mit ſtuͤrmiſcher Freude ſeine Rigmor umarmt, die in der Geſtalt des kuͤhnen Schild⸗ knappen unter einem Strome von hervorbrechen⸗ den Freudenthraͤnen an ſeiner Bruſt ruhete. Das wieder vereinte Ehepaar ſtuͤrzte ſich in die Arme des verſoͤhnten Vaters und die Breuhs war all⸗ gemein und groß⸗
Thorgeier Danaskald hatte Carls und Rig⸗ mors Kinder von Kariſe mitgebracht; der Anblick der unſchuldigen Kinder hatte den ſtrengen Groß⸗ vater bewegt. Er hatte ſie ins Geheim geſehen und umarmt, ohne jedoch die harte Pruͤfung, die die Bedingung ſeiner Verſöhnung war, aufgeben zu koͤnnen. Nun traten die Kinder auf Thor⸗ geiers Wink, von einer ſchoͤnen jungen Frau be⸗ gleitet, hervor. Es war Thorgeier Danaſkalds Hausfrau, Carls und Kirſtines leibliche Schwe⸗ ſter, Margarethe. Die Kinder flogen mit einem Freudengeſchrei in die Arme der gluͤcklichen El⸗ tern. Alle draͤngten ſich mit froher Theilnahme


