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getroͤſtet wurde, und wie er den letzten Tag, den ſie im Kerker verbrachten, ſeine ſtolze Tochter erkannt und geſchworen hatte, ihre Treue dereinſt zu belohnen.
„Vater, Vater!“ rief Rigmor,„Du haſt mich erkannt und ſchwiegſt?“ „Still! das Lied iſt noch nicht zu Ende,“ verſetzte Graf Albert ernſt.—
Thorgeier Danaskald fuhr fort, und ſang von dem, was der gefangene Graf in ſeinem Herzen geſchworen, als er aus dem duͤſtern Thurme her⸗ austrat, und an die Rache dachte, die er dem Raͤuber der Tochter verheißen. Dann beſchrieb er, was ſo eben geſchehen war„ und wie die ei⸗ gene Wahl des Ritters entſcheiden mußte, ob Er und Graf Albert Feinde oder Freunde bis in den Tod ſeyn ſollten.—
Ein Wink des Grafen unterbtach den Ge⸗ ſang.„Du waͤhlteſt nicht den Todeskampf mit dem Vater Deiner Gattin, Ritter Carl!“ ſprach er freundlich;„Du waͤhlteſt den Tod von ſeiner Hand, und daher ſchwur ich, Dir meine Tochter und meinen Segen zu geben. Ich pruͤfte Dich zu hart; allein es freut mich doch. Die Tochter des Grafen Albert kannte ich ſchon, nun lernte
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