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als ein Verbrecher kniet, iſt mein Shehehe vor Gott und der Welt!“
Graf Albert ließ das Schwert unten und be⸗ trachtete ſie ruhig und ſchweigend.— Carl kannte ihre Stimme und breitete die Arme aus; allein er riß die Binde nicht von den Augen, und veraͤnderte ſeine Stellung nicht. „ Seht!“ verſetzte Rigmor—„er Sat ſein Haupt dem Schwerte des Naͤchers entbloͤßt— er hat den Tod von Eurer Hand, harter Vater, gewuͤnſcht, weil er ſein Leben mit Curem Blute nicht erkaufen wollte— aber ſo darf er es nicht hinwerfen— er darf nicht laͤnger vor dem Un⸗ barmherzigen knieen. Steht auf, Ritter Carl! und vertheidigt Euer Leben; mein Vater iſt nicht mehr der Eurige! ich entſage jedem Rechte in dieſer Welt: Eure Gattin genannt zu werden. Eure Ehre duͤrft Ihr meinetwegen nicht aufopfern. Soll jemand hier ſo ehrlos ermordet werden, ſo ſey ich es! Ich bebte vor dem Grolle des Va⸗ ters, als er gerecht war— jetzt mag er mich zerſchmettern! Jetzt trotze ich ihm. Sieh hier⸗ her, harter Vater! Hier kniet die Tochter des Grafen Albert von Nordalbingien.— Haſt Du
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