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vortrat und das Helmgitter uͤber die bleichen Zuͤge aufzog. Er ſah dem Grafen Albert ſcharf und ru⸗ hig, faſt laͤchelnd, in das duͤſtere, eiſerne Antlitz. Dann nahm er den Helm vom Kopfe, band die Achſelſchaͤrpe vor die Augen, knieete vor den Thron nieder und erwartete ſtill und unbeweglich den zer⸗ nichtenden Todesſtreich von der Hand des Mannes, gegen den es ihm unmöglich war, Wehr und Waffe zu fuͤhren.
Ohne einen Zug zu veraͤndern, zog Graf Albert ſein gewaltiges Schwert, und alle Ritter ſtarrten
ihn als einen Wahnſinnigen, mit einem Ausdrucke
von Grauen und Entſetzen, an. Er trat einen Schritt zuruͤᷣck und erhob das gewichtige Richter⸗ ſchwert. Der Koͤnig ſtreckte ſchnell die Hand aus, als wolle er das Schwert zuruͤckhalten: er war in
der Verſuchung, durch einen Machtſpruch ſein Ge⸗
luͤbde zu brechen und die empoͤrende Rachethat zu hemmen; da ſprang ein junger Knappe ploͤtzlich aus der Reihe der Schildknappen hervor und ſtellte ſich dreiſt zwiſchen Carln und den drohenden Grafen.
„Haltet ein, unbarmherziger, unverſoͤhnlicher Ba⸗
ter!“ toͤnte Rigmors Stimme.„Sehtl! ich bin Eure Tochter Rigmor, und der Ritter, der hier


