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ſtrebte, als nach ſeinem Tode„der Sohn Walde⸗ mars des Großen, Daͤnemarks Beſchuͤtzer und Ge⸗ ſetzgeber“ genannt werden zu koͤnnen.
Ein herzliches Beifalls⸗ Jauchzen von allen geiſtlichen und weltlichen Herren, und von der gro⸗ ßen Menge Buͤrger aus allen Staͤnden, die die Halle erfuͤllten, begleitete die Rede des Koͤnigs.
„Und jetzt, edle Ritter und däniſche Maͤnner!“ verſetzte der Koͤnig,„bevor ich dieſen Ort verlaſſe, muß ich noch einer Pflicht der Gerechtigkeit genug thun. Ritter Carl von Riſe, der hier ſteht, und den ich uͤbrigens als einen meiner beſten und ergebenſten Maͤnner erkenne, hat meinen fuͤrſtlichen Neffen, Graf Albert von Orlamuͤnde, groͤblich beleidigt, i in⸗ dem er, ohne deſſen vaͤterliche Beiſtimmung, ſeine Tochter heimlich entfuͤhrt und geeheligt hat. Aus großherzigem Eifer fuͤr meine Befreiung und das Wohl des Vaterlandes hat mein beleidigter Vetter bis auf dieſen Tag es verſchoben, den Ritter Carl, wegen dieſes vermeſſenen und eigenmaͤchtigen Un⸗ ternehmens, zur Strafe und ritterlicher Genug⸗ thuung zu ziehen; nun aber geſtatte ich, Kraft mei⸗ ner koͤniglichen Gewalt und Anſehens, dem belei⸗ digten Vater, die Strafe, welche er mit Recht und


