Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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in fuͤrſtlicher Pracht und erhob ſich ehrerbietig, um den koͤniglichen Vater zu empfangen. Von drei weniger erhoͤheten Sitzen erhoben ſich drei reich geſchmuͤckte Knaben. Es waren die juͤngſten Soͤhne des Königs: Erick, Abel und Chriſtopher, die auch von der Gefangenſchaft als Geiſeln fuͤr ih⸗ ren Vater ausgeloſet waren. 7

Der Koͤnig ließ ſich auf den Thron nieder, und eine Reihe von geiſtlichen Herren, unter wel⸗ chen Abt Gunner, Henrick Harfenſaite und viele Biſchoͤfe ſich befanden, ſtimmten einen feierlichen Lobgeſang an und prieſen den gnaͤdigen Gott, der nach ſo vielen und ſchweren Pruͤfungen Daͤnemark ſeinen Koͤnig und ihm ſeine Söhne und tapferſten Ritter zuruͤckgegeben hatte. Darauf erhob ſich der Koͤnig vom Throne und ſprach mit Würde und Kraft zu dem treuen daͤniſchen Volke und den er⸗ ſten Maͤnnern des Reichs. Er lobte mit Demuth die unbegreiflichen Wege des Allmaͤchtigen, die durch Noth und Drangſale die Verirrten zum Frieden und Heil fuͤhrten. Er erklaͤrte, daß er ſeine letzten Tage den Werken des Friedens und der Gerechtig⸗ keit weihen wuͤrde, und bezeugte, mit der Hand auf der Broſt, daß er jetzt nach beinem hoͤhern Ruhme