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und er zog nun nach Ribe, in der feſten, doch nicht niederſchlagenden Ueberzeugung, daß, wenn er auch ſeine Rigmor nie wiederſehen ſollte, ihm wahrſcheinlich wenig Zeit in dieſer Welt uͤbrig bleiben wuͤrde, ihren Verluſt zu beweinen, und daß vermuthlich einer der tapfern Schweſterſoͤhne des Koͤnigs ihm die ruhmvolle und willkommene Todeswunde geben wuͤrde.
In ſolchen ernſten Betrachtungen langte Carl von Riſe, nach einer hurtigen und gluͤcklichen Reiſe, an einem Sonntagmorgen in Ribehuus an. Er war durch dieſelben Straßen gekommen„ als den Tag, da er als Kind, im Wagen mit der kleinen Rigmor, den Koͤnig zum erſten Male geſe⸗ hen. Sein ganzes Leben zog ihm in lieben, weh⸗ muͤthigen Erinnerungen voruͤber. Alle Gegenſtaͤnde um ihn waren dieſelben. Allein damals zog er mit kindlichen Traͤumen und Hoffnungen in das wundervolle, mannichfaltig geſtaltete Leben hinein, deſſem Ausgange er ſich nun zu naͤhern ſchien. Auch mit den ſtolzen Traͤumen des Koͤnigs war es zu Ende. Statt glaͤnzender Eroberungen und
Siegge ſchien nun ſeine und Daͤnemarks Hoffnung
auf ein ſtilles, friedſames Volksleben, durch Got⸗


