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zutreffen; allein ſein Auftrag an den Koͤnig und die Hoffnung, einige Nachrichten von Rigmors Ge⸗ ſchick zu erhalten, beſchleunigken ſeine Reiſe. Den Anblick jenes Todtenſchaͤdels hielt er fuͤr ein Vor⸗ zeichen, daß er dem gewiſſen Tode entgegeneilte; allein er ſpornte ſeinen Schimmel an und wußte von keinem Zoͤgern. Er hoffte jedoch von den ritterlichen Gefinnungen des Grafen und von der Gerechtigkeit und Gunſt des Koͤnigs, daß ihm in allen Faͤllen geſtattet werden wuͤrde, als freier und edelgeborner Ritter, mit dem Schwerte in der Hand, von Graf Alberts maͤchtigem Ritterſchwerte zu fallen.— Ein Kampf auf Leben und Tod mit ſeinem vormaligen Waffenmeiſter war nun das hoͤchſte Gluͤck, das er erwarten konnte, und obgleich er nicht mehr den bejahrten, von Unmuth aufgeriebenen Heerfuͤhrer als ſeinen Meiſter, und ſich in ritterlicher Waffenfuͤhrung uͤberlegen er⸗ kennen konnte, fuͤhlte er dennoch, daß es ihm unmöoglich ſeyn wuͤrde, ſeine Kraft und ſein Rit⸗ terſchwert— ſey es auch zur Vertheidigung des eigenen Lebens— an Rigmors ehrwuͤrdigem Va⸗ ter zu verſuchen. Auch mit Graf Otto hatte er die noch unentſchiedene Ehrenſache auszufechten,


