Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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tesfurcht und weiſe Geſetze geſichert, geſtellt zu ſeyn. Carl vergaß ſich ſelbſt und ſeinen Kum⸗ mer uͤber dem Gedanken an Koͤnig und Vaterland. Er ſah die Buͤrger, mit Frauen und Kindern, mit ſtiller Zufriedenheit in den freudigen Geſichtern, vom Hochamte in dem Dome zuruͤckkehren, und er erinnerte ſich, daß es der 27ſte Sonntag nach Trinitatis ſey, da das Evangelium von der Ver⸗ klaͤrung des Herrn auf dem Berge vor dem Hochaltare abgeſungen wurde. Er faltete ſeine Haͤnde uͤber dem Zuͤgel und betete ſtill, indem er dem Dome voruͤberritt. Eine fromme Thraͤne glaͤnzte in ſeinem ehrlichen Auge und er ritt, ge⸗ troſt und freudig im Gemuͤthe, uͤber die Schloß⸗ bruͤcke und ſtieg von dem Schimmel am Brunnen im Schloßhofe. Er uͤbergab das Pferd einem Knappen und ging ruhig die Schloßtreppe hinauf. Dort ließ er ſogleich durch den Trabanten und Thuͤrſteher dem Koͤnige ſeine Ankunft melden. Dieſer war ſo eben von der Meſſe gekommen und befand ſich allein in ſeinem Geheimzimmer. Ohne Zoͤgern wurde Ritter Carl vorgelaſſen, und die Wichtigkeit, welche ſein geheimer Auftrag fuͤr den Herrn zu haben ſchien, erregte große Aufmerkſam⸗